Trans - Chaco - Strasse
Ruta
9 - benannt nach Carlos Antonio López
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Mit dieser
Seite möchte ich den Leser
meiner Homepage von der Hauptstadt Paraguays Asunción in den
Chaco, also zu uns nach Loma Plata / Colonie Menno bringen.
Ich werde von Station zu Station gehen und
in Wort und Bild versuchen, ihnen Eindrücke zu vermitteln.
Vorauszuschicken ist, das alle
Kilometerangaben vom Zentrum Asunción, dem Hotel Guaranie
ausgehen.
Es gibt nur eine einzige Strasse, die in die Tiefen des Chaco und weiter an die Grenze Paraguays nach Bolivien führt. Sie ist ein Teil der Trans - Amerika - Strasse von Alaska nach Feuerland und ist noch nicht überall asphaltiert.
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...Unser 450 Kilometer
langer Weg nach Loma Plata in die Colonie Menno beginnt, in dem wir
über die "Puente Remanso" fahren und damit den Rio Paraguay
überqueren. Dort ist auf dem Weg in den Chaco eine Mautgebühr
von z.Zt. 5000 Gs. zu entrichten. Bitte fahren sie langsam über
die Brücke, schon nur, um den herrlichen Anblick des Flusses zu
genießen, der an dieser Stelle etwa 700 Meter breit ist. Mit der
Überquerung befinden sie sich schon im Chaco.
Es folgen die Städtchen Villa Hayes und
Benjamin Aceval, als letzte "größere" Ortschaften.
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...Das Städtchen
Ceritos ( km
45 ) beherbergte lange Zeit die wichtigste Militärstation in
Richtung Bolivien, hat aber inzwischen fast keine militärische
Funktion mehr.
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...Mautstelle
nach Ceritos , km 50. Hier wird die
Gebühr entrichtet, wenn man aus dem Chaco nach Asunción
fährt ( 5000 Gs. ).
Jetzt beginnt die einsame Fahrt auf dem
Transchaco. Seien sie vorsichtig beim fahren, der
Strassenzustand der Asphaltdecke läßt an vielen Stellen zu
wünschen übrig. Löcher entstehen und werden oft erst
Monate später notdürftig geflickt. Außerdem laufen auf
der Strasse an manchen Stellen Rinder, Pferde, Ziegen oder Schafe rum.
Fährt man am frühen Morgen, sitzen viele Habichte und Geier
am Wegrand und "räumen" die evtl. in der Nacht
totgefahrenen Tiere auf.
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...Die Strasse
führt an riesigen Estancias
vorbei, die oft 20000 oder 30000 Hektar
groß sind.
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...Diese 4
"Puzzleteile" stehen
auf ca. km 35 in einem Abstand von 100 Metern an der Strasse . Sie
wurden
im letzen Jahr zur Ralley Transchaco von Governeur Orlando Penner
aufgestellt, um die Menschen an die Natur zu erinnern. Diese
Maßnahme ist hier
leider sehr nötig, da der Paraguayer immer noch meint, das
Straßenränder, Flüsse etc. dazu da sind, um sie in eine
Müllkippe zu verwandeln.
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...Solche
Häuser findet man überall. Sie stehen
meistens auf Regierungsland, das noch zur
Strasse dazugehört. Ein Teil dieser Menschen arbeitet auf den
umliegenden Estancias, wovon die anderen Personen leben, kann ich ihnen
nicht sagen.
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...Rio negro (km 174
) ...
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..."Marterl"
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... Monte
Lindo (km 210 ) Letzter "großer" Fluß
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...Pirahu (km 250 ) Hier können sie getrost anhalten
und eine Rast einlegen. Das Restaurant hat einen guten Imbiss zu
bieten, die Toiletten sind sauber.
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Diese Nativos (Indianer) wohnen am Transchaco auf Staatsland. Ihre
Männer arbeiten auf der angrenzenden Estancia und die Frauen
versuchen mit Handarbeiten etwas Geld zu verdienen.
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Neue "Maut" stelle von Pozo Colorado. Dort muß ein PKW 5000
Guaranies auf der Fahrt in
den Chaco (Richtung Loma Pata) bezahlen. Da
inzwischen der Transchaco bis "La Patria" -hinter Mariscal
Estigarribia - asphaltiert wurde, ist diese Zahlung berechtigt.
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...Pozo
Colorado -Tankstelle, Restaurant und kleine
Ansiedlung.
km 270
Außerdem ist hier die einzige
asphaltierte Abzweigung...
...von der
Ruta. Sie führt zur Stadt Concepción, die auch am Rio
Paraguay liegt.
Bei normaler Fahrgeschwindigkeit brauchen wir
nun noch ca. 100 Minuten bis zur Anzweigung nach Loma Plata.
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Bufalo Bill, km 283 --ist ein
neues Restaurant, das Deutschen gehört. Wenn sie hier anhalten,
können sie etwas essen, aber auch gleichzeitig ein paar Tiere
anschauen. Es gibt Papageien, Affen, ein Wasserschwein und in dem
großen Teich auch Krokodile. Die Häuschen im Hintergrund des
ersten Fotos sind zu mieten.
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....km 326 . Rio
Verde ist eine Neuansiedlung am
Transchaco, mit einer nationalen Schule und einer Polizeistation.
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...km
389 . Zur Zeit von President Strössner noch Militärstation,
heute nur noch eine Missionsansiedlung, eine staatliche Schule und
Erste Hilfe Station, außerdem befindet sich dort der Radiosender
"Pai Pucú".
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...Auf solche Löcher muß
man sich gefaßt machen. Für Personen, die nicht ortskundig
sind, kann es dort zu einem schnellen Ende der Reise kommen. Es gibt
Stellen,
durch die man im Schritttempo fahren muß, damit die Autoachsen
heile
bleiben. Die Asphaltdecke ist zu dünn, der Untergrund der
Strasse
sehr schlecht und Seitenstreifen so gut wie nirgends vorhanden. Nur das
Geld, was für diese Dinge vorgesehen war, ist der Korruption zum
Opfer
gefallen.
Nachtrag vom
29.5.2005 : Im Moment
ist der Asphalt der Ruta Transchaco sehr gut ausgebaut. Die Arbeiten an
den Seitenstreifen werden fortgesetzt.
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...Cruze
pioneros. (km 415 ) -Restaurant, Tankstelle,
kleines Hotel und Supermarkt. Hier teilt der Weg die Colonie
Menno in Nord- und Südmenno auf. Fahren sie in die rechte
Abzweigung, erreichen sie den Hauptort der Colonie Menno -- Loma
Plata nach 42 Kilometern.
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...Hier
wechseln sie vom Department Villa Hayes in das
Department Boqueron, in dem der größte Teil der
Mennonitencolonien Menno, Neuland und Fernheim liegen. Die
Departmentshauptstadt von Boqueron ist Filadelfia. Unser derzeitiger
Governeur heißt David Sawatzky.
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...( km 425 ) Wir sind
angekommen.
Hier befindet sich die direkte Abzweigung nach Loma Plata. Man
muß
noch 23 km auf der Erdstrasse fahren, um den Ort zu erreichen. Da diese
Strasse von der Colonie unterhalten wird, ist sie meistens in einem
relativ
guten Zustand. Schon lange soll auch diese Strasse asphaltiert werden,
die
ersten Vorbereitungen sind auch schon getroffen, aber das Geld fehlt
oder
wird für andere Dinge ausgegeben.
Der direkte Anschluss an die Transchacostrasse fehlt noch.
Die restlichen ca. 200 Meter werden 








Weitere Kilometerangaben :
1.
Abzweigung nach Filadelfia /
Colonie Fernheim : km 440
2. Mariscal
Estigarribia
: km 505
3. Nueva
Asunción
: km 746
4. General
Garay
: km 776
5. Bolivianische
Grenzstation
: km 821
Und als letztes
Foto noch ein Sonnenaufgang
auf dem Transchaco. Dazu muß man allerdings schon früh
aufbrechen.....
Haben ihnen
meine Ausführungen
gefallen
? Ich würde mich über Kommentare in meinem
.............Gästebuch
freuen.
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